Kreisverband Wangen e.V.

Rumänien 2005

Pressemitteilung
22.07.2005
Kreisverband Wangen e. V.

Bereits die dritte Hochwasserkatastrophe in diesem Jahr
Rumänien braucht dringend unsere Hilfe

Isny (ku) Rumänien erfährt in diesem Jahr bereits die dritte Hochwasserkatastrophe.
Tausende von Dörfern sind überflutet. Rotkreuzhelfer Andreas Gobs
aus Isny berichtet vor Ort von einem 16-stündigen landesweiten Stromausfall.

Gobs ist aktives Mitglied der Auslandshilfe im DRK Kreisverband Wangen. Mit seinem
Motorrad wollte er mit Freunden eine Rundfahrt durch Rumänien machen und berichtet
nun von katastrophalen Zuständen. Die dortige Regierung versucht das Geschehen klein
zu reden und weigert sich einen Katastrophenalarm auszulösen und die Armee
einzusetzen, so Presseberichte aus Österreich. Die Deutsche Presse nimmt das
Geschehen bislang leider sehr unzureichend wahr!

Unterdessen laufen beim DRK Kreisverband Wangen die Vorbereitungen für den
Hilfstransport auf Hochtouren. Am 1. August rollen rund 40 Tonnen Hilfsgüter, begleitet
von neun Rotkreuzhelfern Richtung Temeschburg.
„Die Bevölkerung begleitet unsere Aktion sehr aufmerksam. Nach unserem Aufruf
wurden am 1. Juli bei unseren Ortsvereinen hunderte Wolldecken für Rumänien
abgegeben. Darüber werden sich die Patienten der Psychiatrie in Gataia sehr freuen!“ so
Kreisgeschäftsführer Kuon gegenüber unserer Zeitung.
Die umfangreiche Ladeliste enthält mittlerweile auch ein komplettes Monitorsystem für
eine Intensivstation, gespendet von einem Tettnanger Unternehmen. „Auf diese Weise
können wir den gezielten örtlichen Anforderungen noch mehr gerecht werden.“ freut
sich Transportleiter Johann Wachter, der im April den Bedarf vor Ort abgeklärt hat.
Darüber hinaus wird mit zusätzlichen Lebensmitteln auf die Hochwassersituation vor Ort
reagiert.
Nach dem Maybritt Illner im „Talk im Bock“ 2.000 Euro für dieses Projekt gesammelt hat,
hofft der Kreisverband nun auf weitere Geldspenden zur Finanzierung des Transports.
Die hohen Spritpreise machen Geschäftsführer Kuon Sorgen: „Wir überlegen, nur ein
Begleitfahrzeug mitzunehmen. Dann wird es zwar für die Helfer auf der Fahrt enger, aber
die Kosten bleiben im Rahmen!“ Allein für die Fahrt rechnet man beim Roten Kreuz mit
bis zu 4.000 Euro, da die Spritpreise auch in Rumänien mittlerweile sehr hoch sind.
Info: Der DRK Kreisverband hat für die „Rumänienhilfe“ bei der Volksbank Allgäu-
West ein Spendenkonto eingerichtet: Konto: 70 668 051 BLZ 650 920 10

Erstellt von: Version: 11.06.2007 © 2008 DRK Kreisverband Wangen e.V.