Jahresbericht 2009 der Kindertagesstätte Piepmatz
Januar: Der siebte Januar war in diesem Jahr unser erster Arbeitstag und gleichzeitig nahm Dana Stross ihren Dienst in der Regelgruppe auf. Sie füllte die seit Dezember vakante Stelle. Unsere Leiterin absolvierte am 20. Und 21. erfolgreich ihr Colloquium im Rahmen der Fortbildung zur Kinderschutzfachkraft beim Deutschen Kinderschutzbund in Stuttgart und erwarb dadurch ein Zertifikat. Am 27. besuchte die Klasse unserer Anerkennungspraktikantin Tina Stärk die Kita und informierte sich über unsere Arbeitsweise. Eis und Schnee beschäftigten die Kinder mit allen Sinnen.
Februar: In diesem Monat boten wir wieder Elterngespräche für die Eltern der zukünftigen Schulanfänger an. Hilfreich ist dabei immer, dass die Beobachtungen von Koop-Lehrer, Spracherzieherin und Eltern ausgetauscht werden und gemeinsam die Schulfähigkeit des Kindes beraten wird. Unser diesjähriges Fasnetsthema: Zirkus! Seiltänzerinnen, Löwen, Clowns, Akrobaten und Raubtiere bevölkerten die Kita am Gumpigen Dooschtig – traditionell unser Fasnetstermin. Die Erzieherinnen hatten sich alle als Leoparden verkleidet und wurden sanft von der Leiterin dressiert. Als Höhepunkt besuchte uns noch ein Zauberer – Herr Netti gab eine zauberhafte und verblüffende Vorstellung. Ohne offiziellen Rahmen überbrachte uns Herr Gabur von ELO-Bau eine Spende der Mitarbeiterschaft. So wurden im Laufe des Kindergartenjahres noch einige Anschaffungen möglich – unter anderem ein neuer CD-Player, farbige Tücher für den Baubereich sowie verschiede Spiele. Herzlichen Dank!
März: Der alljährliche Anmeldetermin für den Kindergarten brachte zunächst wenig Anmeldungen. Die Erfahrung seit vielen Jahren aber ist, dass im Laufe des Kindergartenjahres einige Nachmeldungen kommen, sei es,dass Familien herziehen oder auch, dass sich Lebenssituationen verändern und eine andere Kinderbetreuung notwendig wird. So ist vor allem der Ganztagesbereich stets voll ausgelastet. Nachgefragt wird immer öfter die Ganztagesbetreuung für Unter-Drei-Jährige. Am 19. wurde bei der Firma Myonic das Projekt Technolino vorgestellt. Mittels bestimmter Materialien und Angebote sowie Werkstattbesuchen der Kinder in der Firma, soll die Begeisterung für Technik geweckt werden. Da unsere Kräfte im Moment mit der Auseinandersetzung mit dem Orientierungsplan gebunden waren, haben wir uns für das Projekt nicht beworben. Am 28. frischten wir unsere Kenntnisse in Erster Hilfe auf – Frau Schmid unterrichtete uns kompetent und kurzweilig.
April: Am 4. besuchten wir den Helfertag in Aichstetten und absolvierten unsere jährliche Belehrung im Infektionsschutz. Die Kinder begannen dann die Osternestchen zu basteln – der Osterhase hatte wieder um Hilfe dabei gebeten. Unsere Osterfeier wurde mit dem Nestchensuchen beendet – das schöne Wetter lockte alle Kinder in den Garten. Vom 6.–8. bildeten wir uns für den Orientierungsplan fort – wie das letzte Mal auch, beeindruckte die kompetente, hochwertige Fortbildung alle Kolleginnen. Es gab keine Osterferien und alle konnten die schönen Frühlingstage genießen. Am 28. war unsere Fotografin im Haus und fertigte wunderschöne Portraitaufnahmenvon den Kindern und ihren Geschwistern an. Am Nachmittag präsentierte der Elternbeirat das Video, welches während unserer Fasnetsfeier aufgenommen wurde. Das Echo war überwältigend – fast alle Mütter nahmen sich Zeit gemeinsam mit ihren Kindern und den Erzieherinnen anzuschauen, wie die Zirkuskinder ihre Nummern vorführten.
Mai: Am 6. und 7. Mai fanden in der Kita die Muttertagsfeiern statt – die Kinder bewirteten ihre Mütter liebevoll mit Kaffee und Kuchen. Am 8. präsentierten wir gemeinsam mit dem Firlefanz und dem Ortsverein das „Teddybärenkrankenhaus“. Alle Kinder in Leutkirch waren aufgerufen ihre kranken Lieblinge behandeln zu lassen. Im Bereitschaftszelt versorgten engagierte Rot-Kreuz-Helfer die Kranken und verschrieben Gummibärchen oder Traubenzucker als Medizin. So konnte einigen Kindern die Angst vorm Arzt genommen werden. Am 11. überlegten wir zusammen mit den Kolleginnen des Firlefanz, welche Veränderungen in unserer Arbeit der Orientierungsplan fordert. Dieser Prozess wird uns die nächsten Jahre begleiten und wir hoffen, dass auch die Rahmenbedingungen für unsere wichtige Bildungsarbeit bald verbessert werden. Am 14. präsentierten wir im Foyer des Kaufmarktes in Leutkirch wie unser Frühstücksbüffet, welches ja von Feneberg gesponsert wird, täglich aussieht. Es gab Kostproben von vegetarischen Brotaufstrichen, Müslikugeln und Obstspießen sowie einen Fitnessdrink.
Juni: Am 9. war die Jugendverkehrsschule in der Kita zu Gast. Die Beamten in Uniform erklärten und übten mit den Kindern richtiges Verhalten im Straßenverkehr und begutachteten gemeinsam den Weg, den viele Kinder zur Kita laufen. Das Polizeiauto durfte dann auch noch ausführlich erkundet werden. Am 16. besuchten die „Kischus“ eine Bäckerei in Leutkirch – am 23. das Krankenhaus und am 24. den Zahnarzt. Die Kischus freuen sich immer sehr auf diese Aktionen und sind interessiert dabei. Am 26. begingen wir unser alljährliches Sommerfest – dieses Jahr unter dem Motto „Rundherum gesund“. Die Eltern steuerten das köstliche Büffet bei und die Kita bot Grillwürstchen und Putenschnitzel an. Im Team besprachen wir einen „Fahrplan“ zur Umsetzung der Neuerungen aus dem O-Plan. Ende des Monats schied Dana Stross wieder aus dem Team aus.
Juli: Für die Eltern der uns anvertrauten Kinder gab es am 7. eine Vorstellung der Inhalte des Orientierungsplans. Die Grundideen sowie die Veränderungen in unserer Arbeitsweise wurden mittels einer Powerpoint-Präsentation dargestellt. Es schloss sich eine Diskussion an. Am 14. konnten die Eltern die Schultüten gestalten – Farbe und Motiv hatten die Kinder bereits ausgewählt. Vom 23. auf den 24. fand die Kischu-Übernachtung statt. Die Kinder fuhren nach Aitrach in den Streichelzoo – brieten Würstchen am Lagerfeuerund erreichten vor dem großen Gewitter rechtzeitig die Kita. Am nächsten Morgen gab es ein gemeinsames Frühstück mit den Müttern und als Abschluss wurden feierlich die Portfolios überreicht. Es war ein sehr emotionaler Augenblick uns so manche Träne wurde im Augenwinkel zerblinzelt. Am 30. besuchten die Kischus noch die Feuerwehr.
August: Am 07. verabschiedeten sich alle in die Ferien. Abschied gab es auch von Ramona Warnke, welche sich aus persönlichen Gründen nach Ludwigsburg veränderte. Für sie wurde dann Anna Wagner aus dem Berufspraktikum übernommen.
September: Am 01. September begann das neue Kindergartenjahr und wir konnten unsere neuen Berufspraktikantinnen Franca Zander und Ulrike Gantner im Team begrüßen. Die vakante Stelle in der Regelgruppe konnten wir mit Silvia Münsch besetzen. Unsere neue FSJlerin Sandra Schön trat ebenfalls ihren Dienst an. Die Einarbeitung der neuen Kolleginnen verlief nahezu reibungslos und so war die Leistungsfähigkeit des Teams wieder hergestellt. Bis zum Dienstbeginn unseres neuen Zivis überbrückte unsere Christa Warnke in bewährter zuverlässiger Weise die Lücke. Am 22. hielten wir unseren Elternabend ab und ein neuer Elternbeirat wurde gewählt. Zu unserer Freude wurde das Sponsoring für unser Frühstücksbüffet vom Kaufmarkt-Feneberg um ein Jahr verlängert und wir danken der Geschäftsführung und Herrn Mehlich für ihr Engagement!
Oktober: Am 1. trat unser neuer Zivi Ömer Sahin seinen Dienst an. Er wurde einige Tage von Frau Warnke in die vielfältigen Aufgaben in unserem „35 Personen-Haushalt“ eingewiesen. Herr Dr. Maucher vom Gesundheitsamt untersuchte die Schulanfänger – die Neustrukturierung der Einschulungsuntersuchungen sehen jetzt 2 Untersuchungen im Abstand von einem Jahr vor, damit rechtzeitig vor Schuleintritt notwendige Fördermaßnahmen in die Wege geleitet werden können. Am 7. startete der erste Elternkurs aus dem Landesprogramm „Stärke“. Junge Eltern können sich austauschen und erhalten Anregungen zum Umgang mit ihrem Baby und zur Alltagsgestaltung mit Kind. Frau Bareth, eine Teamkollegin hat die notwendige Fortbildung beim Landesverband zusammen mit drei anderen Kolleginnen absolviert und leitet zusammen mit Frau Vergens den Kurs. Am 22. öffnete unser hauseigenes Elterncafe das erste Mal die Tür. Organisiert von einer Erzieherin können Eltern sich in gemütlicher Runde austauschen und Themen rund um Kind und Kindergarten besprechen. Am 23.+24. besuchten wir zu Viert die Fortbildung zur Fachkraft zur Lebensmittelsicherheit. Die Anforderungen an die hygienische Sicherheit im Lebensmittelbereich werden stetig erhöht und können ohne fundierte Kenntnisse nicht mehr gewährleistet werden. Am 29.+30. absolvierte das gesamte Team – wieder zusammen mit den Kolleginnen vom Firlefanz – den letzten Baustein der Fortbildungen zum Orientierungsplan. Die Wahl fiel auf das Thema „Sprachförderung“. Umfassend und kompetent wurden wir von Herrn Scheck in die Thematik eingeführt. Der Auftrag daraus unser Sprachförderkonzept weiter zu entwickeln, wurde ins nächste Kalenderjahr mitgenommen.
November: Am 11. fand unsere St. Martinsfeier – unser Laternenfest statt. Zuerst wurde für die Eltern die St. Martinslegende bei Dias verklanglicht – das heißt,dass die Hufe von Martins Pferd durch Kokosnussschalen zum Leben erweckt wurden, der Wind in Harfenklängen und die Schneeflocken in Glockenspieltönen für den Zuhörer lebendig wurden. Anschließend zogen wir unseren Umzugsweg entlang begleitet von der Polizei, welche den Verkehr kontrollierte und von St. Martin – hoch zu Ross persönlich. Am 12. nahm eine Kollegin an einer Info-Veranstaltung zum Thema Sprachstandsdiagnose teil. In Ulm wurden Forschungsergebnisse präsentiert und der Sprachtest „SETK“ vorgestellt. Am 23. war Hermine Zaharanski zu Gast und hatte wieder eine spannende Geschichte zu erzählen, die sich ums richtige Zähneputzen und um zahngesunde Ernährung drehte. Ende des Monats verließ uns unsere FSJlerin aus persönlichen Gründen. Christa Warnke sprang wieder ein und versorgt unsere Küche seither wieder in vorbildlicher Weise.
Dezember: Am 9. konnten wir erneut Herrn Gabur bei uns in der Kita begrüßen und erörterten mit ihm und Frau Schäfer ein Bewegungsförderungs - Projekt für unsere Kinder. Der Weihnachtsmarkt in Leutkirch wurde vom 3.-6. von uns mit einem Stand bereichert. Neu in diesem Jahr war unsere Tombola – diese war so erfolgreich, dass sie schon nach zwei Tagen ausverkauft war! Einige Kinder der KiTa waren auch am Samstagnachmittag in der Stadt und sangen mit musikalischer Unterstützung von Herrn Reichle und Frau Menig einige Weihnachtslieder. Der Nikolaus war am 7. in der KiTa zu Gast und beschenkte die Kinder – weihnachtliche Lieder und Gedichte wurden für ihn aufgeführt. Anschließend konnten sich Eltern und Kinder an heißem Tee und Gebäck erfreuen. Für das nächste Kindergartenjahr wurden am 8. die zukünftigen Berufspraktikantinnen ausgewählt. Die nächsten Tage genossen Kinder und Erzieherinnen mit ruhigen Angeboten und ließen das ereignisreiche Jahr besinnlich ausklingen. Mit der Weihnachtsfeier am 23. verabschiedeten sich alle in die Ferien. Das Christkind hatte die KiTa schon bedacht und alle Kinder freuten sich über neue Puppenwägen und einen zweiten Hängestuhl für die Terrasse.
